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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für Trainings, Workshops oder Beratungsleistungen – ausschließlich für Unternehmer (§14 BGB)

Stand: Juni 2026

Anbieter:

LIMINA CONNECT GmbH

Kreuzstraße 9

D-76863 Herxheim-Hayna

Handelsregister Landau HRB 31825

Geschäftsführer: 

Emanuel Drago

Deborah Kyi-Drago

Kontakt:

Telefon: +49 155 62038186

E-Mail: mediation@kyi-drago.de 

Umsatzsteuer-ID: DE 304778510

 

1. Geltungsbereich

1.1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über:

  • Kommunikations- und Verhandlungstrainings

  • Konfliktmanagement & Mediationen

  • Coaching, Workshops, Trainings und Seminare

  • Teamentwicklung & Führungskräftebegleitung

 

(nachfolgend „Dienstleistung“) zwischen der LIMINA CONNECT GmbH, Kreuzstraße 9, 76863 Herxheim-Hayna, vertreten durch die Geschäftsführenden Emanuel Drago und Deborah Kyi-Drago (nachfolgend Auftragnehmer) und dem Kunden (nachfolgend Auftraggeber) geschlossen werden.

1.2. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich zu.

2. Vertragsgegenstand und Leistungserbringung

 

2.1. Gegenstand des Vertrages ist die Erbringung von Dienstleistungen (online oder in Präsenz).

2.2.Die Dienstleistungen unterstützen Reflexion, Strukturierung und Weiterentwicklung persönlicher und beruflicher Themen. Sie sind keine Therapie oder Heilbehandlung.

2.3. Die Leistungen stellen eine reine Dienstleistung, nach § 611 BGB, dar. Ein bestimmter Erfolg oder das Erreichen spezifischer Ziele wird nicht geschuldet. Die Umsetzung der Inhalte liegt in der alleinigen Verantwortung des Auftraggebers.

2.4. Der Auftragnehmer erbringt die Dienstleistungen durch Geschäftsführende oder durch diese beauftragte qualifizierte Dritte. Ein Anspruch auf Durchführung durch eine bestimmte Person besteht nur, wenn dies ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.

2.5. Der Auftragnehmer erbringt die Leistung nach bestem Wissen und Gewissen.

2.6. Der Auftraggeber ist für die Bereitstellung der für die Leistungserbringung notwendigen Informationen, Unterlagen, Räumlichkeiten und technischen Voraussetzungen verantwortlich. Verzögerungen oder zusätzliche Kosten, die durch die Nichtbereitstellung oder unzureichende Bereitstellung dieser Ressourcen entstehen, gehen zu Lasten des Auftraggebers.

 

3. Vertragsschluss

3.1.  Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.

3.2. Ein Vertrag kommt zustande, wenn:

3.2.1. Der Auftraggeber ein schriftliches Angebot des Auftragnehmers (z. B. per E-Mail oder Post) durch eine Erklärung in Textform (z. B. Auftragsbestätigung, unterschriebenes Angebot oder Klick auf Button im Buchungssystem) annimmt oder

3.2.2. Der Auftragnehmer eine Bestellung/Buchung des Auftraggebers schriftlich (z. B. per E-Mail) bestätigt.

3.3. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen oder Ergänzungen des Vertrages bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Textform.

4. Preise, Rechnungsstellung

4.1. Die im Angebot genannten Preise sind Netto-Preise und verstehen sich zuzüglich der jeweils gültigen gesetzlichen Mehrwertsteuer.

4.2. Fahrtkosten, Übernachtungskosten, Verpflegung sowie Kosten für technische Ausstattung, Raummiete oder sonstige externe Dienstleistungen, die für die Durchführung der Leistungen notwendig sind, werden, sofern nicht anders im Angebot ausgewiesen, gesondert in Rechnung gestellt.

4.2.1. Bahn & Flugzeug: Erstattung der tatsächlichen Kosten (2. Klasse / Economy) gegen Beleg.

4.2.2. PKW: 0,50 EUR/km zzgl. Parkgebühren gegen Beleg.

4.3. Die Rechnungsstellung erfolgt digital per E-Mail (PDF). Der Rechnungsbetrag ist mit Zugang der Rechnung innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zu zahlen, sofern auf der Rechnung kein anderes Zahlungsziel vermerkt ist.

4.4. Gerät der Auftraggeber in Zahlungsverzug, ist der Auftragnehmer berechtigt Mahngebühren zu erheben. Für jede Mahnung nach Eintritt des Verzugs werden 40,00 EUR (gemäß §288 Abs. 5 BGB) berechnet.

5. Absage und Stornierung durch den Auftraggeber

 

5.1. Eine Absage oder Stornierung von gebuchten Leistungen durch den Auftraggeber muss schriftlich erfolgen.

5.2. Bei Stornierungen fallen folgende Gebühren an:

5.2.1. Bis 30 Kalendertage vor Leistungsbeginn: keine Stornierungsgebühren.

5.2.2. 29-15 Kalendertage vor Leistungsbeginn: 50% des vereinbarten Honorars.

5.2.3. Weniger als 15 Kalendertage vor Leistungsbeginn: 100% des vereinbarten Honorars.

5.3. Einmalige Terminverschiebungen bis 30 Kalendertage vor Leistungsbeginn ist kostenfrei möglich, danach gelten die Stornierungsgebühren.

 

6. Änderungen und Stornierung durch den Auftragnehmer

 

6.1. Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, die Dienstleistung aus triftigem Grund (Krankheit, höhere Gewalt) abzusagen oder zu verschieben. Der Auftraggeber wird hierüber unverzüglich informiert.

6.2. Im Falle einer Stornierung durch den Auftragnehmer werden bereits gezahlte Honorare unverzüglich zurückerstattet. Weitergehende Ansprüche des Auftraggebers sind ausgeschlossen, sofern nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt.

6.3. Höhere Gewalt, wie Naturkatastrophen, Pandemien, behördliche Anordnungen, Internet- oder Stromausfall, befreien beide Parteien von ihren Leistungspflichten, solange die Störung andauert sowie für eine angemessene Wiederanlaufzeit. Die betroffene Partei informiert unverzüglich die andere in schriftlicher Form (E-Mail).

6.4. Weitere Schadens- oder Aufwendungsersatzansprüche sind ausgeschlossen.

6.5. Der Auftragnehmer behält sich das Recht auf methodische und inhaltliche Änderungen der Leistung vor.

 

7. Urheberrecht und Nutzungsrecht

 

7.1. Alle vom Auftragnehmer ausgehändigten Unterlagen (digital oder Papierform) sind urheberrechtlich geschützt.

7.2. Alle vom Auftragnehmer zur Verfügung gestellten Unterlagen sind ausschließlich für den internen Gebrauch.

7.3. Eine Vervielfältigung, Verbreitung, öffentliche Zugänglichmachung oder Weitergabe an Dritte außerhalb des Leistungsumfangs ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung nicht gestattet.

 

8. Vertraulichkeit und Datenschutz

 

8.1. Sowohl Auftragnehmer als auch Auftraggeber verpflichten sich, über alle im Rahmen der jeweiligen Dienstleistung bekannt gewordenen privaten, beruflichen oder geschäftlichen Angelegenheiten auch nach Ende der Zusammenarbeit absolutes Stillschwiegen zu bewahren.

8.2. Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt zur Durchführung der vom Anbieter angebotenen Dienstleistungen.

8.3. Verarbeitet werden Daten von:

  • Kund:innen, Interessent:innen und Kooperationspartner:innen

8.4. Verarbeitet werden insbesondere:

  • Kontakt- und Kommunikationsdaten (z. B. Name, E-Mail, Telefonnummer)

  • Vertrags- und Abrechnungsdaten

  • Inhaltliche Angaben aus Anfragen und Formularen

8.5. Daten werden nur weitergegeben, wenn dies gesetzlich erlaubt und vertraglich notwendig ist:

  • Steuerberater, Banken, IT-Dienstleister

  • Öffentliche Stellen (z.B. Finanzbehörden)

  • Interne Stellen zur Vertragserfüllung

8.6. Personenbezogene Daten werden gelöscht, sobald der Zweck ihrer Verarbeitung entfällt oder gesetzliche Aufbewahrungsfristen abgelaufen sind. Geschäftsbriefe (inkl. E-Mail) werden i.d.R. 6 Jahre, Buchungsunterlagen 10 Jahre aufbewahrt.

9. Haftung

9.1. Der Auftragnehmer haftet für Schäden des Auftraggebers, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Auftragnehmers beruhen.

9.2. Die Haftung für mittelbare Schäden, Mangelfolgeschäden oder entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen, sofern dem Auftragnehmer nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt.

9.3. Die Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

 

10. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

10.1. Der Auftraggeber hat alle für die Ausführung der Leistung notwendigen Informationen, Unterlagen und Daten rechtzeitig und vollständig zur Verfügung zu stellen.

10.2.Verzögerungen, die durch fehlende oder verspätete Mitwirkung des Auftraggebers entstehen, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers.

10.3. Der Auftraggeber versichert, dass alle Beteiligten im Leistungsumfang eine stabile körperliche und psychische Verfassung sind. Bei gesundheitlichen Bedenken holt der Auftraggeber sind fachkundigen Rat ein.

 

11. Schlussbestimmung

 

11.1. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen dadurch nicht berührt. An Stelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine Bestimmung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

11.2. Gerichtsstand ist Landau in der Pfalz

11.3. Mit der Auftragsbestätigung seitens des Auftraggeber, in schriftlicher Form (E-Mail, per Post), erkennt der Auftraggeber diese AGB vollumfänglich an.

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